Nina Good

- Seit 1987 im Sattel bzw. seit 2008 im Distanzsport

- Nationale & Internationale Endurance Lizenz

- Nationale & Internationale Endurance Starts bis CEI3*

- Nationale & internationale Groomeinsätze bis CEI4*

- Nationale Richterin

- Gründungsmitglied Distanzreitverein Endurance DvE

- Gründerin "Endurance Light"

- 2011: Konzeption und Einführung "Endurance Light" in der Schweiz

- 2011/2012: OK Präsidentin Endurance Light

- 2011-2013: Einsitz im OKV Ressort WEF / Verantwortliche Endurance

- 2013: Volunteer Special Olympics Sektion Reiten

- Seit 2015: Nationales Kader Schweiz

- 2018: Bronzemedaille Schweizermeisterschaft

 

 

Team

 

Einen essenziellen Beitrag zum Erfolg leisten, insbesondere auf größeren Strecken, Grooms bzw. an internationalen Rennen Groom-Mannschaften. Die Grooms müssen sich um das Pferd und gegebenenfalls auch um den Reiter kümmern. Zu den Aufgaben des Grooms zählt der Transport der Ausrüstung von Reiter und Pferd und deren Verpflegung, insbesondere mit Trinkwasser. Der Groom erwartet Pferd und Reiter an den durch den Veranstalter zugelassenen Groompunkten und ist während der festgelegten Pausen für die Versorgung des Pferdes zuständig, z. B. Absatteln, Kühlen, Füttern und Tränken. Hauptziel ist es, nach Zieleinlauf und vor Tierarztkontrolle möglichst schnell den Puls unter 64 zu bringen. Das groomen erfordert viel Fingerspitzengefühl und erfahrene Grooms leisten mit ihren Fachkenntnissen einen massgeblichen Beitrag zum Wettkampf. Bei grossen Rennen werden die Podestplätze beim groomen entschieden.

Groomteam: Marcel Good, Saskia & Erwin Indergand, Stella Roffler

Hufschmied: Christian Herter, Wald

Tierarzt: Dr. Christian Czech, Pferdeklinik Neugraben / Peter Moor, Tann-Dürnten 

Osteo: Larissa Vicart, Praxis Christian Struchen SA

Sättel: Birgit Morf / Farrington

Dressur & Springunterricht: Tanja Lanicca

Transport: Fautras Oblic +3 (www.aklavik.ch)

Spezialfuttermittel: TRM (www.trm-schweiz.ch)

Distanzreiten (engl. Endurance Riding) stellt eine besondere und einzigartige Herausforderung für Pferd und Reiter dar, denn das Pferd muss auf unterschiedlichem Gelände viele Kilometer zurücklegen und trotzdem frisch und gesund ins Ziel kommen.

 

Ziel eines Distanzrittes ist es, ein Pferd in einer vorgegebenen Geschwindigkeit über eine ebenfalls vorgegebene Strecke zu reiten. Sieger ist das Pferd, das zuerst durchs Ziel geht und die nachfolgende tierärztliche Untersuchung ohne Beanstandungen übersteht.

 

Das Wohlergehen des Pferdes hat oberste Priorität. Der Reiter muss Tempo und Reitweise darauf einstellen, wie gut sein Pferd geht und wie es mit den Bodenverhältnissen zurechtkommt. Gegebenenfalls muss er bereit sein, auf eine Platzierung zu verzichten, um sein Pferd nicht zu überfordern. Kondition und Gesundheitszustand des Pferdes werden vor dem Start und nach dem Zieleinlauf von Tierärzten überprüft, bei längeren Ritten auch in einer oder mehreren bis zu 50 Minuten langen Pausen. Pferde, die vom Tierarzt für reituntauglich erklärt werden, müssen ausscheiden. So wird sichergestellt, dass kein Pferd bleibende Schäden davonträgt.

 

Das als Hochleistungssport betriebene Distanzreiten erfordert umfangreiche Vorbereitungen und viel Training, damit die körperliche Fitness von Pferd und Reiter den gestellten Anforderungen genügen. Dazu gehört eine entsprechende Pferdehaltung, d. h. eine auf das Pferd und die zu erbringende Leistung abgestimmte Fütterung, Training im offenen Gelände, und viel Weidegang, damit das Immunsystem und die Muskulatur gestärkt werden können.

 

 

 

Quelle: Wikipedia.org